Verschiedene Ursachen für Kuhsterben in Belgien

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In Belgien seien die Milchkühe weder an einer mysteriösen Krankheit gestorben, noch handele es sich um einen neuen Futtermittelskandal. Dies betonte der belgische Landwirtschaftsminister Jaak Gabriels am Dienstag in Brüssel. Das Ministerium nennt inzwischen drei verschiedene Ursachen. In dem Milchviehbetrieb im flandrischen Zwalm seien die Tiere an Botulismus erkrankt und gestorben. Fehlerhaft produzierte Pressschnitzel aus der Zuckerrübenverarbeitung könnten die Ursache dafür sein. Bei den Erkrankungen in Maldegem handele es sich um eine gewöhnliche Grippe. Im dritten Betrieb in Meetjesland hätten sich die Tiere lediglich geweigert, die Pressschnitzel zu fressen. Vermutlich sollen sie zuviel Calciumsulfat (Gips) enthalten haben. Deshalb habe die Zuckerfabrik in Moebeke schon mehrere Chargen zurückgerufen. (Mö)
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