Anleihenverlängerung

Verschnaufpause für Ekosem-Agrar


Die Versammlung der Anleihegläubiger der Ekosem-Agrar Anleihe (ESA-Anleihe) 2012/18 (ISIN: DE000A1R0RZ5) hat auf der heutigen Gläubigerversammlung mit deutlicher Mehrheit für den Vorschlag der Geschäftsführung zur Prolongation der Schuldverschreibung um vier Jahre mit Fälligkeit zum 7. Dezember 2022 gestimmt. Damit hat die Gesellschaft, nach dem positiven Votum der gestrigen Gläubigerversammlung der ESA-Anleihe 2012/17, die Zustimmung zur Verlängerung beider Unternehmensanleihen um jeweils vier Jahre erhalten. Die Zinskonditionen bleiben mit 8,75 Prozent (ESA-Anleihe 2012/17) respektive 8,50 Prozent (ESA-Anleihe 2012/18) unverändert.

An der Abstimmung zur ESA-Anleihe 2012/2018 nahmen Anleihegläubiger teil, die Schuldverschreibungen in der Höhe von 19.9 Mio. € vertreten. Das entspricht 25,53 Prozent der ausstehenden Schuldverschreibungen im Gesamtnennwert von 78 Mio. €. Die Zustimmung Prolongation der Anleihe lag bei über 97 Prozent, teite Ekosem mit.

Bereits gestern hatte Versammlung der Anleihegläubiger der Ekosem-Agrar-Anleihe (ESA-Anleihe) 2012/17 (ISIN: DE000A1MLSJ1) mit deutlicher Mehrheit für den Vorschlag der Geschäftsführung zur Verlängerung der Schuldverschreibung um vier Jahre mit Fälligkeit zum 23. März 2021 gestimmt. Dafür sprachen sich 92 Prozent der anwesenden Gläubiger aus, so die Deutschland-Holding des russischen Agrarriesen Ekoniva. An der Abstimmung zur ESA-Anleihe 2012/2017 nahmen Anleihegläubiger teil, die Schuldverschreibungen in der Höhe von 14.2 Mio. € vertreten. Das entspricht 28,5 Prozent der ausstehenden Schuldverschreibungen im Gesamtnennwert von 50 Mio. €.

„Wir möchten uns bei unseren Anleihegläubigern für die hohe Zustimmung zu den Verlängerungen unserer Unternehmensanleihen bedanken. Wir werden die dadurch geschaffene finanzielle Flexibilität nutzen, um unsere Marktführerschaft im russischen Milchmarkt zu festigen“, erklärte Stefan Dürr, Hauptgesellschafter und Geschäftsführer der Ekosem-Agrar GmbH. (SB)
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