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Maßnahmen gegen eine Verunreinigung von Futtermitteln mit Mineralöl hat die baden-württembergische Landwirtschaftsministerin, Gerdi Staiblin, auf der jüngsten Agrarministerkonferenz in Regensburg initiiert, wie das Stuttgarter Landwirtschaftsministerium mitteilt. Der Grund: Bei Untersuchungen in der Schweiz wurden in Lebensmittelproben von Eiern und Fleisch Verunreinigungen mit Mineralöl festgestellt, die auf verunreinigte Futterfette zurückzuführen sein sollen. Als Reaktion auf die Schweizer Befunde wurden in Baden-Württemberg zu Beginn des Jahres Lebensmittelproben auf entsprechende Verunreinigungen untersucht. Auch bei niedrigsten Nachweisgrenzen konnten keine Mineralölspuren nachgewiesen werden. Zusätzliche Kontrollen von Futtermitteln ergaben nur eine geringe Verunreinigungsrate. Es gebe keine gesundheitlichen Bedenken. Dennoch seien Nachforschungen erforderlich, um die Ursachen zu ermitteln und gegebenenfalls zu beseitigen.
Die Beteiligten an der Agrarministerkonferenz haben darauf hin einstimmig beschlossen, das Bundeslandwirtschaftsministerium zu bitten, die Ergebnisse der Schweizer Untersuchungen sowie die Ergebnisse der in Baden-Württemberg veranlassten Untersuchungen durch das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) bewerten zu lassen und erforderlichenfalls die notwendigen Schritte einzuleiten. (ED)
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