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Die Roggenpreise haben angesichts der sehr großen Erntemenge in Deutschland ihren Tiefpunkt erreicht. Da die Qualitäten bislang durchweg zufrieden stellend sind, hoffen Landwirte auf bessere Preise in den kommenden Monaten. Das zeigt eine Umfrage der Korrespondenten der Agrarzeitung "Ernährungsdienst" in der heutigen Ausgabe. Fast überall ist der meiste Roggen gedroschen und brachte überdurchschnittliche Erträge. In einigen nördlichen Landesteilen steht Roggen noch auf dem Halm. Hier gibt es auch Befürchtungen, dass die Fallzahlen bei Dauerregen absinken können. Sonst sind bundesweit die Fallzahlen in Ordnung. Auch Mutterkorn ist bis auf wenige Ausnahmen kein Thema. Die Preise sind im Keller, zum Teil sind sogar Abschlagszahlungen Praxis. Die Landwirte mit Lagermöglichkeiten wollen später verkaufen und hoffen, dass sich mit Beginn der Weizen- und Gerstenintervention der Roggenpreis erholt. (ED)
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