Maiskäfer in der Falle
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Maiskäfer in der Falle

Laut den Zahlen des Deutschen Maiskomittees (DMK) wurden in Bayern 1.415 Käfer gezählt. Im Vorjahr gingen nur 192 Käfer in Bayern in die Fallen.

In den vergangenen Jahren war Baden-Württemberg besonders stark betroffen: 2011wurden dort 6.104 Käfer in den Pheromonfallen gefangen, 2012 fand man 5.872 Käfer. In diesem Jahr blieben die Fundzahlen auf Vorjahresniveau bei 2.126 Käfern.

In Bayern waren die Funde in den vergangenen Jahren mit strengen Fruchtfolgeauflagen immer nur im dreistelligen Bereich. Die aktuellen Zahlen seien laut DMK aber nur bedingt mit den Vorjahren vergleichbar. Weil der Maiswurzelbohrer nicht mehr als Quarantäneschädling gilt, ist auch das Monitoring verändert.

Prof. Dr. Michael Zellner von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft weist darauf hin, dass der Maiswurzelbohrer aber immer noch gefährlich sei und in kürzester Zeit große Schäden anrichten könne. Die wichtigste und effektivste Bekämpfung des Schädlings sei die Fruchtfolge, so Zellner. (hed)
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