Die verabredeten Maßnahmen reichen bis zum Jahr 2075. Ziel der verschiedenen Maßnahmen ist es, den Naturraum Werra-Weser im Sinne der Umwelt und des europäischen Wasserrechts weiter zu entlasten. Um dennoch die Zukunftsfähigkeit der Arbeitsplätze und der Kali-Standorte in Nordhessen zu sichern, ist das Unternehmen K+S zu weiteren Investitionen bereit.

Zu den geplanten Maßnahmen gehört der befristete Betrieb einer Leitung zur Oberweser, der Bau einer Anlage, die den Salzabwasseranfall verringert, eine Haldenabdeckung zur Verringerung des Haldenabwasseranfalls.

Das Ziel: Werra und Oberweser erreichen am Ende der Phase 4 wieder Süßwasserqualität und die Problematik wird nicht den nachfolgenden Generationen überlassen.

„Es wurde vereinbart, dass K+S zur Umsetzung dieser Maßnahmen Investitionen im Umfang von 400 Millionen €  tätigt. Der Landeshaushalt wird dabei mit keinem Euro belastet. In der Lösung des Abwasserproblems gilt unumstößlich das Verursacherprinzip“, so Ministerin Hinz. (hed)
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