Vierte und fünfte Tranche für Rußlandhilfe

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Die vierte und fünfte Tranche für die Rußlandhilfe will die EU-Kommission am kommenden Donnerstag im Verwaltungsausschuß Getreide beschließen. Es handelt sich unter anderem um 180.000 t Roggen aus deutschen Interventionsbeständen, deren Transport an die russische Grenze ausgeschrieben wird. Österreich wollte 15.000 t Roggen aus seinen Beständen zur Verfügung stellen. Da die Lieferungen aber über die Ostseehäfen laufen sollen, hat die Kommission die Ware aus Österreich wegen des langen Transportweges abgelehnt. Der Erlös aus den Nahrungsmittelverkäufen in Rußland soll zu 80 Prozent in den Pensionsfond gehen, um rückständige Renten zu zahlen. Die übrigen 20 Prozent sollen an die ärmsten Bevölkerungsschichten und an Gesundheitseinrichtungen verteilt werden. Dies hat die EU-Kommission in der vergangenen Woche mit Rußland vereinbart. (Mö)
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