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Die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere in Tübingen hat gestern den vierten BSE-Fall im Freistaat Sachsen bestätigt, wie das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend und Familie, Dresden, mitteilt. Es handele sich um eine am 17. November 1995 geborene Kuh eines Bestandes mit 834 Rindern im Landkreis Mittweida. Das Tier sei Ende des vergangenen Monats plötzlich verendet, woraufhin eine Gehirnprobe in einer sächsischen Tierkörperbeseitigungsanstalt entnommen worden sei. Nach Angaben des sächsischen Gesundheitsministeriums habe nach den positiven Ergebnissen der BSE-Schnelltests in der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen, Standort Leipzig, seit dem 3. Oktober 2001 der Verdacht auf BSE bestanden. Daraufhin sei der Bestand gesperrt worden. Die Kohortentötung werde angewendet, und daher müssten voraussichtlich noch in dieser Woche 89 Tiere getötet werden, teilte das Ministerium weiter mit. Einen Überblick über die BSE-Situation in Deutschland bietet AgroOnline unter der Rubrik Tierproduktion im "Extra: BSE".(ED)
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