Der Schritt von Edeka zeige, "dass der Tierwohlgedanke nicht länger an der Frischfleischtheke enden muss", erläuterte Dr. Heinz Schweer, Direktor für Landwirtschaft bei Vion. Der Fleischkonzern sei erfreut, mit dem Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes eine Brücke zwischen tierschutz-orientierten Landwirten und den Verbrauchern schlagen zu können. Damit ergebe sich die Chance zu ermitteln, inwieweit die konventionelle Schweinehaltung unter Tierschutzaspekten auch beim Kunden von Wurstwaren Akzeptanz finde.

Die Vion-Wurstwaren werden unter der Marke "Ludwigsluster" in den Märkten angeboten. Sie tragen das Tierschutzlabel als Einstiegsstufe. Die dafür erhobenen Kriterien liegen nach Angaben von Vion deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen für die Tierhaltung. (jst) 
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