Francis Kint, der Vorstandsvorsitzende (CEO) von Vion sprach von einem
ermutigenden Ergebnis. „2016 konnten wir unsere Ergebnisse weiter verbessern. Das EBITDA ist auf 60 Mio. € gestiegen, was zu einer Rendite des eingesetzten Kapitals von 5,6 Prozent führt." Doch dies sei noch immer kein befriedigendes Niveau, so Kint.

Allerdings habe das Investitionsprogramm in Höhe von 180 Mio. € über die vergangenen drei Jahre sowie die Rationalisierung des Produktionsfußabdrucks zu verbesserten Leistungen geführt. "Wir erfahren nun deutlich die Wertschätzung aller Stakeholder für die harte Arbeit, die wir geleistet haben, und möchten 2017 gern diesen Weg zum Erfolg fortsetzen,“ erklärte Kint.

Soziale Verantwortung
Lebensmittel im Allgemeinen und Fleisch im Besonderen sind das Thema zahlreicher gesellschaftlicher Debatten. Dabei geht es um Themen wie Tierschutz, Rückverfolgbarkeit, Transparenz und Produktintegrität, Auswirkungen der Fleischproduktion auf die Umwelt sowie menschliche Gesundheit. Vion will bei einigen dieser Themen grundlegende Veränderungen bewirken und hat in diesem Jahr den ersten jährlich erscheinenden Corporate Social Responsibility (CSR) Bericht veröffentlicht.
Die Netto-Umsatzerlöse stiegen 2016 den Angaben zufolge um fast 4 Prozent, positiv beeinflusst durch höhere Fleischpreise, insbesondere beim Schweinefleisch (Division Pork), berichtet das Unternehmen. Insgesamt habe das  Absatzvolumens in allen drei Divisionen gesteigert werden können. 2016 wurden 69 Mio. € investiert, der Großteil in Wartung, Modernisierung und Ausbau der Produktionsstandorte aller drei Divisionen. Auch bezüglich der Exporte verbesserte sich das Unternehmen. Vions konnte in einem verbesserten Marktumfeld 2016 nach eigenen Angaben rund 8 Prozent des Marktanteils der chinesischen Importe erlangen.

Aussichten für 2017

Als wichtigste Investition 2017 benennt der Vorstand den Bau einer neuen Produktionsstätte für Rindfleisch in Leeuwarden in der viehreichen, niederländischen Provinz Friesland. (mrs)
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