Vion leidet unter schwachen Margen


Die Vion Food Group klagt über hohe Einstandspreise für Schlachtvieh. Den deutschen Markt beurteilt das Unternehmen als Herausforderung. Vion berichtet für 2011, dass der Umsatz der gesamten Gruppe gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf rund 9,5 Mrd. € gestiegen ist. Völlig enttäuscht ist der Vorstandsvorsitzende Uwe Tillmann jedoch über das operative Ergebnis (Ebit). Es erreicht mit 90 Mio. € nur etwa die Hälfte des Vorjahreswertes. Als Nettogewinn nach Steuern weist die Gruppe für 2011 gerade 14 Mio. € aus.

Tillmann führt das schwache Ergebnis auf hohe Einstandspreise für Schlachtschweine und Schlachtrinder zurück. Als besonders herausfordernd bezeichnet der Vorstandsvorsitzende die Vion-Heimatmärkte Niederlande, Deutschland und das Vereinigte Königreich.

Vion hat 2011 mit knapp 3 Mrd. € rund 35 Prozent des Gruppenumsatzes in Deutschland erzielt. Die Vion GmbH befindet sich in Düsseldorf. Zur Gruppe gehören unter anderem die A. Moksel GmbH, Buchloe, sowie die Südfleisch-Standorte. (db)
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