Schlachtbranche

Vion will weiter wachsen

Vor mehr als 30 Vorsitzenden und Geschäftsführern der Erzeugergemeinschaften Bayerns und Baden-
Württembergs erläuterte Vions Vorstand (CEO) Francis Kint die Zukunftsstrategie des Unternehmens mit „weiterem Wachstum aus eigener Stärke“. Vion Food sei inzwischen schuldenfrei und habe eine solide Eigenkapitalquote von 44 Prozent. An der Wertschöftung will Vion-Chef Francis Kint jedoch weiter arbeiten.

Vions Strategie fußt konkret auf sechs Eckpfeilern: Effizienzsteigerung in den
Produktionsprozessen; Ausbau der Divisionen Beef und Food Service; Intensivierung der Exportmärkte für Schweine- und Rindfleisch mit weiteren Zulassungen deutscher Betriebe etwa für China; Steuerung und Aufbau von Lieferketten für den Lebensmitteleinzelhandel mit dem Ziel der Ganztiervermarktung sowie eine engere Verknüpfung und Partnerschaft mit der Landwirtschaft. Zudem will Vion eine Vorreiterrolle in der gesellschaftlichen Diskussion um das Lebensmittel Fleisch durch Initiativen bei Tierwohl und Transparenz einnehmen.

Für Deutschland kündigte Kint eine Transparenzinitiative des Unternehmens an, die in Holland seit nahezu zwei Jahren erfolgreich laufe. (mrs)

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