Geflügelgrippe

Virus breitet sich im Süden aus

Zuletzt wurde das Virus vom Subtyp H5N8 im oberpfälzischen Schwandorf sowie im mittelfränkischen Kreis Erlangen-Höchstadt nachgewiesen. Bayernweit gilt nun für unbestimmte Zeit eine Stallpflicht, um eine Ausbreitung der hochansteckenden Vogelgrippe zu verhindern. Zudem hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in München ein Verbot für Ausstellungen und Märkte mit Geflügel angeordnet.

Die Stallpflicht hat vor allem auf die Betriebe Einfluss, die Freilandeier produzieren. Der Gesetzgeber hat eine Höchstfrist von zwölf Wochen festgelegt, innerhalb derer Eier von Hühnern die aus veterinärmedizinischen Gründen aufgestallt wurden, noch als Eier aus Freilandhaltung verkauft werden dürfen.

Diese Frist endet im Freistaat nach Angaben der Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising am kommenden Montag, 13. Februar. Nach der sogenannten Zwölf-Wochen-Regel dürfen die Eier dann nur noch mit dem Hinweis „Bodenhaltung“ gekennzeichnet werden. (HH)
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