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Der Kartoffelhandel sollte die Verteilung der Ware nicht blind dem Markt überlassen, sagte Joachim Tietjen vom Verband des Kartoffelhandels zur Eröffnung des Kartoffelhandelstages in Warberg. Kaufleute sollten mit eigenen Visionen auch gestaltend eingreifen. So koste beispielsweise die Vermarktung hochpreisiger Importware die gesamte Branche 150 Mio. EUR im Jahr. Diese Mittel in die heimische Kartoffelbranche zu lenken, sei eine lohnende Aufgabe. Qualitätserzeugung und -erhaltung sei der Weg dazu. Gerade in diesem Jahr würde der Wert solcher Maßnahmen sichtbar.(brs)
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