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Die BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen/Deutschland, hat nach eigenen Angaben gemeinsam mit fünf weiteren Vitaminherstellern in den USA Vergleiche abgeschlossen über Klagen von Verbrauchern, Unternehmen und staatlichen Organisationen. Nach den Vereinbarungen verpflichten sich die sechs Vitaminhersteller zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von insgesamt rund 255 Mio. US-$. Darin sind die Anwaltskosten nicht enthalten. Die Zustimmung der Kläger im US-Bundesstaat Kalifornien zu einem weiteren Vergleich in Höhe von 80 Mio. US-$ wird in Kürze erwartet. Der Anteil der BASF an der Gesamtsumme beträgt rund 82 Mio. US-$, zuzüglich Anwaltskosten.
Soweit die jetzt abgeschlossenen Vergleiche Forderungen von Endverbrauchern zum Gegenstand haben, werden die betreffenden Zahlungen staatlichen Einrichtungen und gemeinnützigen Verbraucherinstitutionen zugute kommen sowie zur Unterstützung von wohltätigen Einrichtungen wie Schulen oder Krankenhäusern verwendet werden. Im übrigen dienen die Mittel zur Erfüllung von Ansprüchen betroffener kommerzieller indirekter Abnehmer. (ED)
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