Landtechnikhersteller

Vogel & Noot sucht einen Käufer


Anfang August war der obersteirische Landmaschinenhersteller Vogel & Noot in die Pleite gerutscht. Geplant war den Betrieb nach der Insolvenz im Rahmen einer Sanierung in Eigenverwaltung fortzuführen. Dieser Weg scheint nun verbaut, weil die dafür notwendige Quote für die Gläubiger von 30 Prozent nicht erreicht wird. Das erklärte die Kanzlei von Insolvenzverwalter Alexander Isola Ende vergangene Woche.

In „enger Abstimmung" mit den Insolvenzverwaltern habe Vogel & Noot deshalb den Sanierungsplanantrag zurückgezogen und damit die Grundlage für ein geordnetes Verwertungsverfahren ermöglicht. Die Insolvenzverwalter sind nun darum bemüht, das Traditionsunternehmen möglichst als geschlossene Einheit zu verwerten und damit auch einen wesentlichen Teil der betroffenen Arbeitsplätze zu sichern. Ihnen liegen bereits zahlreiche Interessensbekundungen vor, berichten österreichische Medien. (SB)
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