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"Die EU-Kommission fährt vor im Herunterspielen einer Bedrohung durch die Vogelgrippe", berichtet Agra-Europe heute. Die Bestätigung eines Vogelgrippe-Falls bei einer Möwe in Finnland biete keinen Anlass für schärferes Vorgehen, da es sich um eine mildere Form der Vogelgrippe handele. Auf der Grundlage von Aussagen des finnischen Landwirtschaftsministeriums habe die Kommission betont, dass abgeschwächte Formen der Vogelgrippe bei Wildvögeln weit verbreitet seien. Da es sich bei Möwen nicht um Zugvögel handele sei die Gefahr einer grenzüberquerenden Infektion auch nur als gering einzuschätzen, habe die Kommission geäußert. Die Entdeckung des Influenza-Virus sei Ergebnis des von der Kommission empfohlenen Monitorings bei Wildvögeln. Bei einem erneuten Treffen am 6. September werde die Kommission weitere Maßnahmen diskutieren. In der Zwischenzeit würden Rechtsexperten untersuchen, inwieweit es niederländischen Geflügelhaltern erlaubt werden können, ihe ware als Freilandprodukte zu vermarkten. Die Niederlande hatten ein generelles Verbot der Freilandhaltung in Europa gefordert. (ED)
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