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Das erneute Auftreten der Vogelgrippe bei Wildvögeln in Deutschland habe zwar vom Zeitpunkt her überrascht, keinesfalls aber die Tatsache, dass das Virus wieder auftaucht, kommentierte Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer heute die aktuellen Fälle in Sachsen und Bayern. Trotz der bisher nachgewiesenen Fälle seien die Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) zu der Auffassung gekommen, das Risiko in Deutschland nach wie vor als mäßig einzustufen, sagte FLI-Präsident Thomas Mettenleiter.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind nach Angaben des FLI sechs Wildvögel aus Nürnberg positiv getestet worden, davon fünf Höckerschwäne und eine Kanadagans. Aus Sachsen wurden drei Höckerschwäne positiv auf hoch pathogenes H5N1 getestet. (ED)

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