1

Ein am vergangenen Wochenende in einem Putenmastbetrieb im Kreis Kleve aufgetretener Fall von Vogelgrippe wird als lokales Geschehen eingeordnet. Daher würden außer der durchgeführten Tötung des Bestandes von 17.700 Tieren und der Einrichtung eines Sperrbezirkes von 1 km um den Betrieb von behördlicher Seite keine weiteren Maßnahmen veranlasst, erklärte ein Sprecher des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen heute gegenüber ernaehrungsdienst.de. Der Verdacht auf Vogelgrippe sei in der Zwischenzeit durch eine Untersuchung des Friedrich-Löffler Instituts (FLI), Riems, bestätigt worden. Allerdings handele es sich um einen schwach pathogenen Subtyp H7N7. Die Ursachenforschung und eventuelle weitere Maßnahmen würden auf Ebene des Kreises Kleve in Zusammenarbeit mit der Landestierseuchen-Kontrolle koordiniert. (jst)
stats