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Die in Asien grassierende Vogelgrippe und ein jüngster Fall in Italien versetzt die EU-Kommission in Alarmbereitschaft. Es ginge nicht nur um enorme wirtschaftliche Schäden der Erzeuger sondern auch um Gesundheitsrisiken für den Menschen, erklärte der Sprecher von EU-Verbraucherkommissar Marcos Kyprianou am Donnerstag in Brüssel. Die Kommission fordert die EU-Mitgliedstaaten auf, Geflügel zukünftig auch auf harmlosere Formen der Krankheit hin zu untersuchen. Aus harmlosen Viren könnten sich sehr pathogene Viren entwickeln, warnte Kyprianous Sprecher, weshalb umfangreichere Kontrollen notwendig würden. Die Kommission denkt an eine Richtlinie, die ab 1. Januar 2007 in Kraft treten könnte. Die Mitgliedstaaten sollen dann nationale Überwachungspläne aufstellen, in denen auch die Möglichkeit verstärkter Impfungen ausgelotet wird. (Mö)
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