Geflügel

Vogelgrippe im Emsland bestätigt


Das bis als Verdachtsfall bewertete Auftreten der Vogelgrippe habe sich nach Untersuchungen durch das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler Instituts (FLI) bestätigt, teilt das niedersächsische Landwirtschaftsministerium heute mit. Es  handele sich um um die niedrigpathogene Form der Aviären Influenza (LPAI) mit dem Subtyp H7N7. Eine Gefahr für den Menschen bestehe nicht. 

Auf der Grundlage des amtlichen Untersuchungsergebnisses würden nun alle notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Tierseuche nun durch den Landkreis Emsland eingeleitet. Neben der Tötung des betroffenen Bestandes werde ein Sperrgebiet mit einem Radius von einem Kilometer rund um den Ausbruchsbetreieb eingerichtet. Geflügel darf weder in noch aus dem Sperrgebiet verbracht werden. Sollte 21 Tagen nach Reinigung und Desinfektion des Betriebes kein neuer Fall auftreten, könnten die Maßnahmen  aufgehoben werden, so das Ministerium.

In Niedersachsen war nach Angaben des Ministeriums zuletzt im März 2015 der Ausbruch der niedrigpathogenen Vogelgrippe vom Subtyp H7 festgestellt worden. Alle Geflügelhalter werden aufgerufen, ihre Biosicherheitsmaßnahmen zu prüfen und konsequent anzuwenden. Weiterführende Informationen seien beim Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg abrufbar. (jst) 
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