Ein niedersächsischer Betrieb ist von der Vogelgrippe betroffen. Die Hennen von einem Hof im Landkreis Aurich sind bereits getötet worden. Bei rund 190 Tieren sei die Krankheit festgestellt worden, teilt das niedersächsische Landwirtschaftsministerium mit. Es handelt sich dabei um eine leichte Form der Krankheit. Der Landwirt hatte die Hennen in Nordrhein-Westfalen gekauft. Dort war Ende Mai der Befall mit dem niedrigpatogenen Virus festgestellt worden. 

Im Umkreis von 1 km um den Hof haben die Behörden ein Sperrgebiet eingerichtet. In der Nachbarschaft gibt es den Angaben zur Folge vier weitere Geflügelbetriebe. Sie wurden ebenfalls gesperrt, ein fünfter wird beobachtet. Erst, wenn abschließende Untersuchungen negativ verliefen, wird die Sperre nach 21 Tagen wieder aufgehoben. Für Menschen bestehe nach Behördenangaben keine Gefahr. Die Gefahr bestehe vielmehr in der Fähigkeit der Viren, sich zu einer hochpathogenen Variante zu verändern. Um dem vorzubeugen, müssten befallene Bestände unverzüglich getötet werden, heißt es von Seiten des Landwirtschaftsministeriums. (az)
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