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In den Geflügelbeständen im Landkreis Cloppenburg sind über den Jahreswechsel keine neuen Infektionen mit dem niedrigpathogenen Influenzavirus H5N3 festgestellt worden. Einige Auflagen sind gelockert. Die Kreisverwaltung gibt allerdings auch zum Wochenanfang keine Entwarnung. Derzeit würden noch umfangreiche Beprobungen in den Geflügelbeständen innerhalb und außerhalb der Sperrgebiete durchgeführt. Die Sperrgebiete könnten erst aufgehoben werden, wenn in dem jeweiligen Gebiet nach Abschluss der Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten in dem zuletzt von der Seuche betroffenen Betrieb mindestens 21 Tage vergangen seien.

Erleichtert sind jedoch Auflagen außerhalb der Sperrgebiete. Dort dürfen ab Mittwoch nach den Hähnchenmästern nun auch die Entenhalter wieder Tiere in ihre Ställe einstallen. Die Veterinäre der Kreisverwaltung schätzen das Infektionsrisiko für die Entenbestände deutlich geringer ein sei als für Putenbestände. Die Neueinstallung von Enten muss jedoch dem Veterinäramt angezeigt werden.

Im Dezember ist in Niedersachsen in 27 Betrieben die milde Form der Vogelgrippe aufgetreten. Fast 500.000 Tiere mussten getötet werden. (ED)

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