Niedersachsen

Vogelgrippe nicht zu stoppen

Die Geflügelpest verursacht in der niedersächsischen Putenproduktion weiter große Schäden. Am Wochenende wurde die Krankheit in zwei weiteren Putenbeständen diagnostiziert. In beiden Betrieben handelte es sich um die hochpathogene Variante H5N8, teilt das Landwirtschaftsministerium in Hannover mit.

Einer der Betriebe liegt im Landkreis Cloppenburg in dem bereits bestehenden Sperrgebiet in der Gemeinde Garrel. 8.200 Putenhähnen im Alter von 19 Wochen wurden getötet. Im Landkreis Oldenburg handelt es sich um einen Betrieb mit 18.800 Putenhähnen im Alter von 14 Wochen. Der Bestand liegt in Wardenburg und somit im Beobachtungsgebiet des Falls in Dötlingen. Auch dort wurden alle Tiere gekeult.

Insgesamt gibt es in Niedersachsen damit acht Fälle der Vogelgrippe H5N8 in kommerziellen Nutztierbeständen. Betroffen sind bisher ausschließlich konventionelle Putenmastbetriebe in der Weser-Ems-Region, in der bereits seit Mitte November ein Aufstallgebot gilt. (SB)
stats