Die DZ Bank als Dachorganisation von 900 Volks- und Raiffeisenbanken will künftig kein Geschäft mehr mit Papieren machen, die auf die Preisentwicklung von Agrarrohstoffen spekulieren.

Dies schreibt Spiegel Online und beruft sich auf einen Brief, den der DZ-Bank-Vorstand Lars Hille an die Verbraucherorganisation Foodwatch geschrieben habe. Dort heißt es, es gebe derzeit keine Nachfrage nach solchen Produkten. Die Bank wolle die Wertpapiere in diesem Jahr auslaufen lassen und keine neuen auflegen. Der Verzicht gelte auch für die Fonds von Union Investment, der zu der Bankengruppe gehört.

Einen Verzicht auf solche Papiere hatten bereits die Commerzbank und einige Landesbanken bekannt gegeben. Die Deutsche Bank und die Allianz halten hingegen am Handel mit Agrarfonds fest. (hed)
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