Die Genossenschaft als Unternehmensform bietet beste Voraussetzungen für die Zukunft. Davon sind die französischen Landwirte, die Mitglieder der Genossenschaft Limagrain sind, überzeugt. Von der Zentrale in der Auvergne aus existiert ein Netzwerk zu fast 9.000 Mitarbeitern in 41 Ländern.

Drei große Geschäftsfelder sorgen global inzwischen für insgesamt fast 2 Mrd. € Umsatz. Saatgut für Ackerbau und Gemüse macht mehr als 70 Prozent des Umsatzes aus. Bäckereiprodukte und Backzutaten tragen 20 Prozent zum Umsatz bei. Langfristig wünscht sich Limagrain-Geschäftsführer Daniel Chéron eine Balance der drei Geschäftsfelder, so dass die Produkte aus dem Anbau ebenso viel Umsatz bringen wie Saatgut für Ackerkulturen oder die Gemüsesaatgutsparte.

Nach wie vor spielt der heimische Markt eine zentrale Rolle. So werden in Europa noch immer 64 Prozent des globalen Umsatzes generiert. Auch steht im Zentrum der Gruppe Limagrain nach wie vor die Genossenschaft aus heute 2.000 französischen Landwirten, die über die Ausrichtung entscheiden. Sie profitieren in besonderer Weise davon, dass ihre Produkte innerhalb der Limagrain-Gruppe weiterverarbeitet werden bis hin zu Backwaren für Supermärkte und Gastronomie in Frankreich.

Mit beständigen Investitionen unter anderem in Forschung und Entwicklung ist ein Saatgutunternehmen entstanden, das im globalen Markt an vierter Stelle rangiert. Ein Viertel der Umsätze stammt mittlerweile aus Nord- und Südamerika. Die Wachstumsmärkte in Asien und Afrika werden entwickelt. Sowohl Saatgut als auch Know-how aus der Backwarenherstellung und Lebensmitteltechnologie sind gefragt. Kooperationen in Züchtungsforschung und Sortenentwicklung tragen Früchte in Amerika wie auch in Australien oder Asien. (brs)
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