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Am vergangenen Sonntag hat das Deutsche Landwirtschaftsmuseum im agra-Park von Leipzig- Markkleeberg vorerst seine Pforten geschlossen. Dies beschlossen Vertreter der Städte Leipzig und Markkleeberg sowie des Sächsischen Landwirtschaftsmnisteriums. Die fünf Mitarbeiter und zwölf ABM-Kräfte sollen bis zum Jahresende die Exponate sichern und konservieren.

Nach einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks besuchten jährlich nur etwa 8.000 Besucher das Museum. Zu dem Museum gehört ein gläserner Neubau, der allein 6 Mio. DM gekostet hatte. Landwirtschafts-Staatssekretär Wolf Eberhard Kuhl bezeichnete die Einrichtung als ein Experiment. Auf dem Gelände der ehemaligen Landwirtschaftsausstellung der DDR präsentierte das Museum ostdeutsche Agrargeschichte in Form von Landmaschinen, Filmen, Fotos und anderen Dokumenten. (Bm)
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