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Für den Rindfleischmarkt hat sich die Agenda 2000 als voller Erfolg erwiesen, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BML), Bonn, mit. Das Marktgeschehen habe sich spürbar stabilisiert. Die Erzeugerpreise würden zum Teil bereits höher liegen als vor der Agenda und die hohen EU-Interventionsbestände seien abgebaut. Die "Rindfleischberge" als Kennzeichen einer verfehlten EU-Agrarpolitik gebe es nicht mehr. "Es ist zu begrüßen, dass es mit der Agenda gelungen ist, die teure und letzlich unwirksame Dauerintervention von Rindfleisch abzuschaffen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Gerald Thalheim, anlässlich der Weidemastbereisung in Schleswig-Holstein Ende vergangener Woche. Seit längerem lasse sich mit der Rindfleischerzeugung auch endlich wieder Geld verdienen, meinte Thalheim. Allerdings riet er zu großer Vorsicht bei der weiteren Produktionsplanung. Wenn jetzt die Bestände zu stark aufgestockt würden und damit das Angebot wieder deutlich zunehme, müsste mit sinkenden Preisen gerechnet werden. (ED)
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