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Die Blutproben, die gestern in den wegen MKS-Verdachts gesperrten Betrieben in Krofdorf-Gleiberg und Biebertal-Königsberg entnommen wurden, ergaben bei ersten Tests in der Bundesforschungsanstalt für Virusforschung in Tübingen ein negatives Ergebnis. Dies teilte das Wiesbadener Sozialministerium heute mit. Dieses Resultat müsse allerdings insbesondere bei Schafen mit Vorsicht bewertet werden. Da mit diesem Test nur Antikörper nachgewiesen werden, die bei einer länger andauernden Infektion gebildet werden, seien weitere Untersuchungen abzuwarten, mit denen der Erreger selbst nachgewiesen werden kann. Die Ergebnisse werden Ende der Woche erwartet. Bis dahin werden alle Sperrmaßnahmen weiter aufrechterhalten. (ED)
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