Baywa

Vorstand verbreitet Optimismus


Der Vorstandsvorsitzende der Baywa AG, Klaus Josef Lutz, erwartet für dieses Geschäftsjahr ein besseres wirtschaftliches Ergebnis für sein Haus als 2014. Bereits der Start in das Jahr 2015 bekräftigt seine Erwartungen, die Umsatz und Ergebniszahlen gegenüber dem Vorjahr steigern zu können.

Auf der Hauptversammlung am heutigen Dienstag in München sagte er: "2015 werden wir beweisen, dass wir das Ergebnis der Baywa wieder nach oben ziehen". Die Aktionäre beschlossen auf der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende um 5 Cent auf nunmehr 80 Cent je Aktie.

Gute Chancen sieht Lutz vor allem bei den Regenerativen Energien und der "immer wichtiger werdenden Digitalisierung in der Landwirtschaft". Man habe die richtigen Investitionen getätigt. Zudem habe der Konzern die fortschreitende Internationalisierung des eigenen Geschäftes erfolgreich weiter vorangetrieben.

Aus den Kreisen der Aktionäre kamen aber durchaus auch kritische Stimmen. Der rückläufige Cash Flow sei bedenklich, hieß es.  Auch wurde die Frage gestellt, ob die höhere Dividende nicht von dem niedrigen Kurs der Baywa ablenken soll. Die deutlich zugenommene Verschuldung der Baywa einerseits und die stark gesunkene Eigekapitalquote, die nur noch bei gut 20 Prozent liegt, gaben bei einigen Aktionären Anlaß zur Besorgnis.

Auch Baywa-Chef Lutz sieht diese niedrige Eigenkapitalquote als problematisch an. "Die Baywa strebt deshalb unverändert mittel- bis langfristig eine Eigenkapitalquote von mindestens 30 Prozent an", so seine Antwort auf entsprechende Kritik. Darüber hinaus erwartet er für den Jahresverlauf 2015 eine Erholung des Kurses der Baywa-Aktie. (HH) 
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