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Ein ungewöhnliches Spektakel für WM-Fans, High-Tech-Freaks und Wissenschaftler bietet die Universität Hohenheim mit der ersten WM der Feldroboter in Deutschland. Am 24. Juni konkurrieren 13 Landwirtschafts-Roboter aus Kanada, Chile, Finnland, Deutschland, den Niederlanden und Malaysia in den Königsdisziplinen Linienziehen, Trittlöcher im Fußballrasen finden und melden sowie den Platz als elektronische Greenkeeper freigeben, teilt die Universität mit.

Bislang stammten die Disziplinen aus der landwirtschaftlichen Praxis: Mal mussten die Roboter Lücken im Maisfeld erkennen, mal Bodengüte beurteilen. Noch handelt es sich bei dem Field Robot Event überwiegend um ein Fun-Spektakel. "Für Wissenschaftler und Agrarfirmen handelt es sich aber auch um ein Entwicklungslabor für nahe Zukunftsvisionen, die bald schon auf Äckern und Grünflächen Wirklichkeit sein können", sagt Prof. Joachim Müller, Agrartechniker an der Universität Hohenheim und Erfinder des Field Robot Events. "Auf Feldern werden autonome Feldroboter künftig vor Nährstoffmangel, Schädlingsbefall oder Krankheiten warnen", erklärt Müller. Im Ausland seien die ersten kommerziellen Feldroboter im Einsatz. Weitere Infos unter www.FieldRobot.com. (AW)

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