WTO: EU-Länder wehren sich gegen Zugeständnisse

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Im Vorfeld zu den entscheidenden WTO-Verhandlungen in der kommenden Woche in Potsdam formierten sich am Rande des EU-Agrarrates die Gegner eines Abschlusses der Doha–Runde. Die neue französische Landwirtschaftsministerin Christine Lagarde lud am Dienstagmorgen ihre Kollegen aus 17 agrarkonservativen EU-Mitgliedstaaten zum Frühstück ein. Sie warnten die EU-Kommission vor weiteren Zugeständnissen in Potsdam. Unterhändler der EU hätten schon über einen durchschnittlichen Zollabbau von 70 Prozent gesprochen, monierten die WTO-Kritiker in der EU und drohten mit einem Veto. Die Kommission habe lediglich ein Mandat bis zu einem 49-prozentigen Abbau der Agrarzölle. (Mö)
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