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Die Welthandelskonferenz in Seattle ist in der Nacht zum Samstag in Seattle gescheitert. Presseberichten zufolge haben die Handelsdiplomaten die Arbeiten an einem gemeinsamen Abschlussdokument der Ministerkonferenz aufgegeben. Als unüberbrückbar erschienen Differenzen zwischen den USA und der EU. Zudem war die große Gruppe der in der WTO vertretenen Entwicklungsländer nicht bereit, über Umwelt- und Sozialstandards zu verhandeln. Die zum Abschluss der vorigen Welthandelskonferenz bereits vertraglich vereinbarten Verhandlungen über Landwirtschaft und Dienstleistungen sollen nun zu Beginn des kommenden Jahres am Sitz der WTO in Genf aufgenommen werden, allerdings ohne Zeitplan oder klare Verhandlungsziele.(vH)
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