WTO: USA fordern Marktzugang

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Die USA können einem Abschluss der Doha-Runde erst zustimmen, wenn sie einen besseren Zugang für ihre Agrarexporte in Entwicklungsländern bekommen. Dies betonte der amerikanische Landwirtschaftsminister Tom Vilsack am Freitag in Washington. Die Welthandelsorganisation (WTO) verlange von den USA harte Einschnitte für ihre Subventionen an Landwirte. Das könnten die Amerikaner nur akzeptieren, wenn sie im Gegenzug dafür etwas bekämen. Eine Marktöffnung werde von den Entwicklungsländern in den bisherigen Kompromisstexten aber nur sehr vage und mit vielen Ausnahmeregeln abverlangt, beklagte Vilsack. Auf dem G-20-Treffen am Donnerstag in London werden große Industrie- und Schwellenländer auf die Bedeutung erfolgreicher Welthandelsgespräche hinweisen. (Mö)
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