WTO-Verhandlungsposition der EU noch unklar


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Mit welcher Verhandlungsposition die EU in die kommende WTO-Runde geht, klären die Mitgliedstaaten zur Zeit ab. Was die Agrarpolitik angeht, meinen einige EU-Länder, dürfe man nicht über die beschlossene Reform im Rahmen der Agenda 2000 hinausgehen. Andere sehen weiteren Liberalisierungsbedarf und möchten Subventionen noch stärker abbauen. In den am Montag in Luxemburg verabschiedeten Schlußfolgerungen des EU-Außenministerrates zur Eröffnung der WTO-Runde in Seattle am 30. November 1999 heißt es recht neutral: Im Lichte der Entscheidung des Europäischen Rates in Berlin soll geprüft werden, welche offensiven und defensiven Interessen die EU im Weltagrarhandel habe. (Mö)
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