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Die Welthandelsorganisation WTO in Genf hat den Protektionismus der Schweizer Landwirtschaft kritisiert. Das Niveau der finanziellen Beihilfen für die Landwirtschaft hätte sich seit 2000 nicht geändert, schreibt die WTO in ihrem Bericht zur Handelspolitik. Wegen der Schutzzölle für die meisten Importprodukte seien die Preise für landwirtschaftliche Produkte auf dem Schweizer Inlandsmarkt höher als in den meisten anderen Ländern. Die Kosten trügen die Konsumenten und andere Wirtschaftssektoren.

Das Niveau der finanziellen Unterstützung für die Schweizer Landwirtschaft sei seit 2000 unverändert, der Übergang von der Preisstützung zu Direktzahlungen werde jedoch fortgesetzt. Der durchschnittliche Zollsatz für landwirtschaftliche Produkte betrage 36 Prozent, wohingegen der Importzoll sich für alle Produkte 2004 auf 9,3 Prozent belaufe. (AIZ)

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