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In Frankreich ist das Getreide seinem üblichen Reifungsprozess rund 20 Tage voraus. Daher rechnen Experten mit einer rund zwei Wochen früher beginnenden Getreideernte. Die seit Anfang April herrschende Wärme hat im ganzen Land das Pflanzenwachstum erheblich beschleunigt, berichtet der Internetdienst Agrisalon weiter. Bereits der milde Winter hatte das Wachstum vieler Sorten begünstigt. Um einer frühen Bewässerung auf Grund der schon verbreiteten Trockenheit entgegenzutreten, wurde in mehreren Départements schon der Wasserverbrauch reglementiert.

Am 3. Mai trifft sich zum ersten Mal in diesem Jahr im Umweltministerium in Paris der Ausschuss "Trockenheit in der Landwirtschaft". Darin beraten landwirtschaftliche Organisationen, Interventionsstellen und Behörden über Maßnahmen, mit denen auf die Trockenheit reagiert werden soll. (kd)

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