Wahrscheinlichkeit von WTO-Streitigkeiten steigt


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Mit dem Jahreswechsel endet die Friedensklausel bei der Welthandelsorganisation WTO. Die Klausel ist 1994 bilateral zwischen den USA und der EU im Rahmen der Uruguay-Runde vereinbart worden, um eine Übergangszeit für Agrarsubventionen zu schaffen, die nach WTO-Recht eigentlich als handelsstörend gelten. Nach einem Bericht von Progressive Farmer steigt ohne Friedensklausel die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Klagen wegen Subventionen vor allem für Zucker, Baumwolle und Sojabohnen kommen wird. Eine Flut sei mit dem Jahreswechsel zwar nicht zu erwarten. Doch sobald die Weltmarktpreise fallen werden, könnte die Zahl der Streitfälle ansteigen. (db)
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