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Bis 2025 dürften weltweit 1,8 Milliarden Menschen in Ländern und Regionen mit extremer Wasserknappheit leben. Nahezu zwei Drittel der Weltbevölkerung könnte unter Wasserengpässen leiden, prognostiziert die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO. Im Laufe des vorigen Jahrhunderts sei der Wasserverbrauch im Vergleich zur Bevölkerungsentwicklung doppelt so schnell angestiegen. Zukünftig wäre ein nachhaltiges, effizientes und angemessenes Wassermanagement deshalb ebenso zwingend notwendig wie eine bessere Zusammenarbeit auf internationaler und lokaler Ebene. Dabei sieht die FAO Einsparpotenziale vor allem in der Landwirtschaft, die mit 70 Prozent die meisten Wasserreserven aus Seen, Wasserstraßen und Grundwasser in Anspruch nimmt. Effizientere Bewässerung und verbesserte Produktivität stünden ganz oben auf der "To-do"-Liste, heißt es in der Mitteilung weiter. (tb)
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