Die globale Erzeugung von Getreide könnte auf Grund von Wasserknappheit in den kommenden Jahrzehnten stark sinken. Davor warnt Nestlé-Verwaltungsratschef Peter Brabeck-Letmathe. Innerhalb der kommenden 20 Jahre könnte die weltweite Getreideproduktion infolge von Wassermangel um ein Drittel zurückgehen, sagte Brabeck-Letmathe während des Weltwirtschaftsforums in Davos. Der Wassermangel werde darüber hinaus zu einem verschärften Wettbewerb zwischen Staaten um Wasser führen und könnte soziale Unruhen auslösen. Brabeck-Letmathe kündigte an, die „2030 Water Resources Group" (WRG) zu verstärken. Die WRG ist eine 2008 gegründete Initiative von öffentlichen Institutionen und Privatunternehmen, um den drohenden weltweiten Wassermangel zu bekämpfen. Mitglieder sind unter anderem die Weltbank, Nestlé, Coca Cola, New Holland Agriculture und Syngenta. (sch)
stats