Sogenannte alte Wasserrechte müssen bis zum 1. März 2013 angemeldet werden. Sonst verfallen sie.

Besitzer alter Wasserrechte müssen diese bis kommenden Freitag, den 1. März 2013, bei der Unteren Wasserbehörde zur Eintragung in das Wasserbuch anmelden. Wenn diese Frist nicht eingehalten wird, erlöschen die Rechte am 1. März 2020, teilt der Deutsche Bauernverband (DBV) mit. Besitzer alter Wasserrechte müssen sich dem Verband zufolge die Nutzungserlaubnis nicht erneut einholen. Damit die Rechte über den 1. März 2020 hinaus fortbestehen, bedarf es jedoch einer erneuten Eintragung in das Wasserbuch.

Wasserrechte können Rechte am Grundwasser oder an oberirdischen Gewässern sein, zum Beispiel Brunnenrechte oder Genehmigungen zum Betrieb von Mühlen. Unter „alte“ Wasserrechte fallen solche Rechte, die vor dem 1. März 1960 (alte Bundesländer) beziehungsweise nach dem 1. Juli 1990 (neue Bundesländer) genehmigt wurden.

Die Frist wurde von der Bundesregierung gesetzt. In einigen Bundesländern, zum Beispiel Schleswig-Holstein, bestehen abweichende Regelungen. Informationen zu den Bestimmungen in den einzelnen Ländern geben die jeweiligen Unteren Wasserbehörden. (az)
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