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Reispflanzen können nun auch zwei Wochen unter Wasser überstehen. Wissenschaftler der Universität von Kalifornien und des International Rice Research Institute auf den Philippinen ist es gelungen, ein entsprechendes Gen in der Reispflanze Oryza sativa zu identifizieren und mittels klassischer Züchtungsmethoden in andere Reispflanzen einzubringen. Für die meisten Reispflanzen gilt derzeit, dass sie maximal eine Woche unter Wasser überleben können, berichtet Pressetext.de weiter. Die Wissenschaftler hoffen, dass das Gen die weltweite Reisernte besser gegen Überflutungen schützen kann. Durch Überflutungen entgehen den Bauern aus Südostasien jährlich etwa 775 Mio. € an Einnahmen. Weltweit ist Reis das Grundnahrungsmittel für mehr als 3 Milliarden Menschen. (ED)
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