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Wiesbaden/cd, 3. Januar - Main, Mosel, Saar, Teile der Donau, des Neckars und der Elbe sowie sämtliche Kanäle in Deutschland sind aufgrund der langanhaltenden Kälte am Zufrieren. Nur am Rhein fahren die Binnenschiffe noch. Doch auch am Oberrhein zwischen den Staustufen ist Eisbildung möglich. Selbst in Antwerpen und Amsterdam sind schon Eisbrecher im Einsatz. Die Auswirkungen für die Agrarwirtschaft halten sich derzeit noch in Grenzen, weil durch die Feiertage ohnehin wenig Bewegung am Markt war. Auf längere Sicht sind jedoch Engpässe unvermeidbar. Dies gilt auch für die niederländischen Verarbeiter, weil dort das Kanalsystem zugefroren ist. Zudem werden auf einzelne Unternehmen erhebliche Eisliegegelder zukommen, falls sie vertraglich vereinbart wurden. Erst mit anhaltenden Temperaturen im Plusbereich, auch nachts, wird die Schiffahrt wieder in Gang kommen können.
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