Mit den Ergebnissen ihrer Laboruntersuchungen ist die russische Behörde für phytosanitäre Angelegenheiten, Rosselkhoznadzor, zufrieden. Die Pflanzgutproben aus Deutschland und den Niederlanden, die Anfang Dezember gezogen wurden, sind einwandfrei. Die Pflanzgutpartien, von denen sie stammen, dürfen also nach Russland geliefert werden. Aus Deutschland stehen 18.092 t Pflanzgut hinter den gezogenen Proben. Und aus den Niederlanden sind es 12.848 t.

Allerdings dürften keineswegs diese Mengen komplett zur Lieferung kommen. Denn Im Jahr 2013, noch vor dem Lieferembargo, kamen insgesamt nur etwas mehr als 13.000 t Pflanzkartoffeln aus den Niederlanden nach Russland und knapp 5.900 t aus Deutschland. Zudem konnten bei dem Besuch im Dezember nur Partien von frühreifen Sorten beprobt werden. Die entsprechenden Unterlagen will die russische Behörde in den nächsten Tagen an die Pflanzenschutzämter ausfertigen. (brs)
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