Weiche Abschlusserklärung zur FAO-Konferenz

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Die Zahl der Hungernden auf der Welt soll bis 2015 halbiert werden, nahmen sich die Teilnehmer der FAO Konferenz über die Nahrungsversorgung vor, die am Donnerstag in Rom zu Ende ging. Wie das Ziel erreicht werde soll, blieb auf der von vielen Regierungschefs besuchten Konferenz der Welternährungsorganisation umstritten. Handelshemmnisse sollten abgebaut werden, heißt es allgemein in der Schlusserklärung. Konkrete Verurteilungen von Exportverboten wehrte aber Argentinien ab. Argentinien pochte auf sein Recht, sich gegen teure Lebensmittel auf dem Weltmarkt wehren zu dürfen, indem es die Ausfuhr verbietet. Biokraftstoffe wurden auf der Konferenz von verschiedenen Teilnehmern für ein knapperes Getreideangebot verantwortlich gemacht. Brasilien und die USA verhinderten aber eindeutige Schritte, etwa gegen die Subventionierung von Biotreibstoffen. (Mö)
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