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Das weißrussische Außenminsterium wies die Vermutung einer oppositionellen Partei zurück, Minsk führe mit einer Reihe von europäischen Staaten Verhandlungen über den Import großer Mengen von Rindfleisch zu Dumpingpreisen. Weißrussland benötige keine Importe von Fleisch, da der Marktbedarf durch die heimische Landwirtschaft im vollen Umfang gedeckt werde, stellte das Ministerium in einer Ende vergangener Woche veröffentlichten Verlautbarung klar. Darüber hinaus habe das Land im vergangenen Jahr 11.900 t Schweinefleisch und 5.400 t Rindfleisch exportiert, was etwa 12 Prozent der gesamten Fleischproduktion entspreche. Im ersten Quartal 2001 seien die Exportlieferungen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres sogar fast verdoppelt worden. Der dem Landwirtschaftsministerium unterstellte Veterinärdienst kontrolliere die Importe von tierischen Erzeugnissen und Futtermitteln ins Land und gehe bei Entscheidungen über die Einfuhranträge von der Seuchensituation im jeweiligen Lieferland aus. Dabei werde die Vorlage von Ursprungszeugnissen für die betreffenden Waren verlangt, heißt es ferner im Papier. (pom)
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