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Die weißrussischen Landwirtschaftsbetriebe könnten in diesem Jahr bis zu 7 Mio. t Getreide einbringen. Dies teilte der stellvertretende Agrarminister des Landes, Anatolij Rubanik, gegenüber der Minsker Wirtschaftszeitung "Belorusskaja Delowaja Gaseta" mit. Wie die Flächenerträge oder gar die gesamte Ernte real ausfallen werden, wagt das Ressort laut Rubanik vorerst nicht vorherzusagen.

Unterdessen berichtete der für den Agrar- und Ernährungssektor zuständige stellvertretende Ministerpräsident Alexander Popkow während einer Wirtschaftsberatung beim Staatsoberhaupt Alexander Lukaschenko am vergangenen Freitag, für die Bergung einer "guten Ernte" seien entsprechende Voraussetzungen geschaffen worden. So gebe es in der Landwirtschaft genug Kraftstoff, Technik und Arbeitskräfte, und auch die Finanzmittel für staatliche Ankäufe von Getreide seien bereitgestellt worden. Dem Präsidentenpressedienst zufolge forderte Lukaschenko die Agrarproduzenten dabei auf, die Getreideernte bis Ende August abzuschließen. Seine im Frühjahr veröffentlichte Planvorgabe für die diesjährige Getreideerzeugung belief sich auf mindestens 6 Mio. t. Im vergangenen Jahr lag diese nach nationalen Angaben bei rund 4,9 Mio. t. (pom)
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