Weite Teile der USA im Notstand


Die anhaltende Trockenheit in den USA lässt Ackerflächen und Grünland zunehmend verdorren. Die Regierung intensiviert Hilfsprogramme.

US-Agrarminister Tom Vilsack hat am Mittwoch neue Unterstützung angekündigt. Zum einen dürfen zusätzliche 1,5 Mio. ha Land, die eigentlich in Agrarumweltprogrammen gebunden sind, für die Grünfuttergewinnung oder als Weide genutzt werden. Die Freigabe weiterer Flächen wird geprüft. Zum anderen hat das Agrarministerium USDA mit den Versicherungen vereinbart, dass sie Nachfristen für die Zahlung von Versicherungsprämien gewähren.

Mittlerweile ist für mehr als die Hälfte aller Verwaltungsbezirke der USA der Notstand ausgerufen. Landwirte, die dort ihre Betriebe bewirtschaften, haben Anspruch auf zinsverbilligte Darlehen.

Das USDA vergleicht die aktuelle Situation bereits mit dem Trockenjahr 1988. Damals war die Maisernte im Vergleich zu 1987 um 34 Prozent, die Sojaernte um 21 Prozent und die Weizenernte um 14 Prozent geschrumpft. (db)
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