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Der Aufwuchs von Stillllegungsflächen soll in weiteren von der Dürre betroffenen Gebieten Deutschlands verfüttert werden dürfen. Dem hat er EU-Verwaltungsausschuss Getreide auf Initiative des Bundeslandwirtschaftsministeriums zugestimmt. Die Verordnungsänderung tritt erst mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft. Seit dem 23. Juni gelten Ausnahmen von der Stilllegungsregelung für Brandenburg und ausgewählte Landkreise Mecklenburg-Vorpommerns sowie Sachsen-Anhalts. Von der neuen Regelung Gebrauch machen können bald

- Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen insgesamt;

- in Niedersachsen die Landkreise Celle, Gifhorn, Lüchow-Dannenberg und Uelzen;

- in Baden-Württemberg folgende Landkreise und Gemeinden des Regierungsbezirks Stuttgart:
- Main-Tauber-Kreis insgesamt;
- im Landkreis Heilbronn die Gemeinden Flein, Ilsfeld, Beilstein,
Abstatt, Untergruppenbach, Langenbrettach, Neuenstadt,
Hardthausen, Neudenau, Möckmühl;
- im Rems-Murr-Kries die Gemeinden Alfdorf, Welzheim, Rudersberg, Schondorf, Murrhardt, Sulzbach, Großerlach sowie
- im Landkreis Böblingen die Gemeinden Leonberg-Gebersheim,
Rutesheim und Weil der Stadt.

(ED)
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