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Die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere in Tübingen hat zwei weitere BSE-Fälle im Regierungsbezirk Oberbayern bestätigt, wie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz, München, am vergangenen Freitag mitteilte. Es handelt sich um zwei Fleckvieh-Kühe, die beide im Bestand geboren wurden. Proben der Tiere waren im Rahmen des TSE-Überwachungsprogrammes untersucht worden (TSE=übertragbare spongiforme Enzephalopathien). Das Programm betrifft verendete oder in Folge von Krankheiten außerhalb von Schlachtstätten getötete Tiere.

Damit erhöht sich die Zahl der registrierten BSE-Fälle in Bayern auf 55. Davon wurden mehr als zwei Drittel im TSE-Überwachungsprogramm erkannt. Bis zum 1. Juli 2001 wurden in Bayern knapp 33.000 Tiere im Rahmen des Programms getestet. Die Zahl der BSE-Tests bei Schlachtrindern ist bedeutend größer. Sie betrug im Freistaat bis zum 2. September insgesamt 482.000, wie das Ministerium weiter mitteilte. Einen Überblick über die BSE-Situation in Deutschland bietet Ihnen AgroOnline unter der Rubrik Tierproduktion im "Extra: BSE". (ED)
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